Instagram (App der Woche)

30. April 2012 1 Kommentar(e)
Instagram (App der Woche) Androidmag.de 5 5 Sterne

Die Instagram App ist eine Kamera-App und bringt viele Filter für deine Fotos auf dein Smartphone. (kostenlos)


Instagram - Instagram

Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Aktuelle Smartphones lassen diese Binsenweisheit relevanter denn je erscheinen, sind diese doch an einem Punkt angelangt, an dem sie – sofern die Qualität der verbauten Kamera stimmt – locker als ultraportable und „immer dabei“ Fotoapparate durchgehen. Wer seine Handy-Schnappschüsse mit Effekten aufhübschen und dann mit Freunden via Internet teilen möchte, findet im Play Store eine ganze Reihe passender Apps. Kaum eine ist aber so ausgereift und erfreut sich einer so großen Community wie Instagram.

Eine milliardenschwere App

Der Hype um Instagram begann bereits vor über einem Jahr, als lediglich iPhone-Besitzer das soziale Fotonetzwerk nutzen konnten und dieses zu einer Art Aushängeschild der Apple-Fangemeinde wurde. Mit einem User-Stamm von 30 Millionen Menschen startete  im April 2012 die Android-Version und knackte innerhalb von 24 Stunden eine Million Downloads. Als kurz darauf bekannt wurde, dass Facebook für die schlappe Summe von 1 Milliarde US-Dollar Instagram kauft, war die Aufregung um das zwölfköpfige Entwicklerteam, das mit der App bis zu diesem Zeitpunkt keinen Cent verdient hat, perfekt. Doch was steckt tatsächlich hinter Instagram?

Die beliebtesten Fotos der riesigen Instagram-Community können komfortabel durchstöbert werden.

Hübsche Bildeffekte …

Auf den ersten Blick ist Instagram eine simpel gehaltene Foto-App, mit der – ähnlich wie bei alten Polaroid-Kameras – quadratische Bilder gemacht werden können. Der Clou daran ist aber, dass sich diese Fotos nach der Aufnahme individualisieren lassen. Derzeit stehen 17 Filter und einige Bilderrahmen zur Verfügung. Letztere können ein- oder ausgeblendet werden, zudem lässt sich der jeweilige Effekt bei jedem Filter ein wenig aggressiver einsetzen. Die Bearbeitung ist absichtlich recht oberflächlich gehalten, was aber wenig stört, da die Filter hübsche Ergebnisse liefern. Wer sich ein hohes Maß an Individualisierung wünscht, stößt mit Instagram schnell an Grenzen.

Als ersten Schritt müssen Sie ein quadratisches Foto schießen, erst danach können Filter und Rahmen darüber gelegt werden.

… und sehr aktive Fotocommunity

Die Fotofunktion ist also eher simpel gehalten, doch was ist es nun, was Instagram so reizvoll macht? Die Antwort ist wohl in der engen Verzahnung mit sozialen Medien wie Foursquare, Twitter und natürlich Facebook zu finden. Doch nicht nur das, denn Instagram ist selbst ein soziales (Foto)Netzwerk und bietet die Möglichkeit Fotos zu posten, zu „liken“ und zu kommentieren. Natürlich kann man auch anderen Instagram-Nutzern und Freunden folgen oder Anhänger des eigenen Fotostreams sammeln. Inspiration lässt sich ebenfalls sammeln, da besonders beliebte Fotos der gesamten Community in einem speziellen Bereich durchforstet werden können.

Auf eurer Profil-Seite seht ihr eure bisher hochgeladenen Bilder sowie Infos zu euren Freunden.

Fazit

Die Hysterie um eine simple App wie Instagram ist sicherlich nicht zu hundert Prozent gerechtfertigt, zumal es im Play Store viele Alternativen gibt, die in Sachen Fotoeffekte mehr zu bieten haben. Die Qualität der Filter stimmt aber und die Resultate können sich – eine entsprechend ordentliche Smartphone-Kamera vorausgesetzt – mehr als nur sehen lassen. In Kombination mit der regen Foto-Community und nahtlosen Integration sozialer Medien ist Instagram definitiv einen Download wert.

  • Einfache Bedienung und hübsche Fotoeffekte
  • Riesige Community und nahtlose Social Media-Integration
  • Instagram schießt nur quadratische Fotos …
  • … und bietet im Vergleich zu anderen Foto-Apps wenig Bearbeitungsfunktionen

Und hier noch unser Video-Review zu Instagram für Android:

 

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raphaelschoen

Raphael Schön   Chefredakteur

Raphael hat sein Hobby zum Beruf gemacht und schreibt über jene Themen, die ihn auch privat leidenschaftlich interessieren: Videospiele, Gadgets, Wirtschaft und Politik. Ein Glück, dass sich das alles als Chefredakteur beim Android Magazin gut unter einen Hut bringen lässt.

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