Tumblr

Elena 9. November 2012 0 Kommentar(e)
Tumblr Androidmag.de 4 4 Sterne

Die offizielle tumblr-App, der vor kurzem ein Update spendiert wurde, soll die Freuden des sozialen Bloggens nun auch aufs Smartphone holen. (kostenlos)




Der Online-Dienst Tumblr, der 2007 in New York gegründet wurde, ist eine Mischung aus sozialem Netzwerk und Blog-Plattform. Auch wenn sie hierzulande noch nicht ganz so bekannt ist wie Facebook, Twitter und Co., zählt sie aktuell schon mehr als 76,6 Millionen Blogs.

Patchwork-Blogging

Tumblr ist ein riesengroßes „Buch“ in dem Millionen von Nutzern aus der ganzen Welt Eindrücke, Fotos, Zitate und sonstige Gedanken festhalten. Dass diese natürlich mit anderen geteilt werden können, versteht sich von selbst. Im Gegensatz zu Facebook stehen jedoch weniger die sozialen Kontakte, sondern vielmehr die Inhalte im Mittelpunkt. Kreative Blogger „füttern“ ihre Tumblr-Sites jeden Tag mit neuen Inputs. Die Bandbreite reicht von spontanen Schnappschüssen über Bilder aus dem Familienalbum bis hin zu aufwändig produzierten Fotostrecken. Wer mag, stellt zusätzlich selbst gedrehte Videos oder musikalische Audio-Files zur Verfügung. Simple Status-Updates, Texte oder Links finden natürlich auch Anklang in der Community. Einfallsreich: Das sogenannte „Re-Blogging“. Tumblr-User posten auf ihrem Blog Inhalte anderer User. So entsteht ein buntes Sammelsurium aus spannenden Ideen und Eindrücken.

Tumblr für Unterwegs

Mit der offiziellen Tumblr-App könnt ihr euren Blog direkt vom Smartphone aus füllen. Sie erlaubt das spontane Posten von Einträgen – über das entsprechende Desktop Widget geht das Ganze noch einen Tick schneller. Die Verwaltung mehrerer Blogs wurde eigens für Smartphones optimiert, die Buttons sind schlank angelegt, so dass viel Raum für die Anzeige des Dashboards bleibt.

Links ist der Tumblr-Radar zu sehen, dieser zeigt besonders populäre Posts. Rechts im Bild wird festgelegt, welchen Themen man folgen möchte.

Links ist der Tumblr-Radar zu sehen, dieser zeigt besonders populäre Posts. Rechts im Bild wird festgelegt, welchen Themen man folgen möchte.

Fazit

Auch wenn Tumblr es mit der App gut meint – ein paar Kinderkrankheiten hat sie dennoch. In der Handhabung ist sie manchmal umständlich und verschachtelt, im Gesamten wirkt sie unausgereift. Eine Chance hat die App trotzdem verdient, der Anfang ist gemacht.

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