Brain Cube

Bernhard 14. Oktober 2011 0 Kommentar(e)
Brain Cube Androidmag.de 4 4 Sterne

Der gute alte Würfel ist vielseitig und zweckfreudig. Ebenso Brain Cube, einem Spiel das ihr Hirn im Kreis würfeln wird… (kostenlos)


Dum di dum, ein Würfel rollt rum

Eigentlich geht es bei der App mehr um Blöcke als um Würfel, allerdings bestehen diese aus mehreren Würfeln und müssen wie ein Würfel Seite um Seite gekippt werden, will man sie zum Ausgang befördern. Man ahnt es vielleicht schon: Brain Cube Puzzle-Spaß der sein Spielprinzip aus dem Umstand nimmt, dass der zum Ausgang zu führende Block nie direkt zum Ausgang geführt werden kann.

Der Block muss ins Loch – bloß wie, ist die Frage…

Entweder der Block steht nämlich schlussends neben dem Ausgang oder quer darauf, er muss aber der Länge nach, wie ein Schlüssel in ein Schlüsselloch, reingesetzt werden – und das ist sorgt ein ums andere Mal für ordentliches Kopfzerbrechen. Dann umso mehr sogar, wenn man in jedem Level die volle Punktezahl erreichen will, denn diese errechnet sich aus der Anzahl der gebrauchten Züge im Vergleich zur Musterlösung – somit sind auch absolvierte, aber nicht meisterlich abgeschlossene Level noch eine Herausforderung.

Teleporter, Spikes, Bodenplatten und Cutter

Allerdings wär’s damit wohl zuwenig, deswegen bieten die 40 vorgegebenen Level alle möglichen Hindernisse und Widrigkeiten an: Teleporter transportieren den Block an neue Spielfeldstellen, Spikes müssen vor dem Weiterkippen durch Schalter eingefahren werden, spezielle Bodenplatten die nur in bestimmter Lage passiert werden können und Cutter, die den Block in zwei separat zu steuernde Würfel trennen. An Langzeitmotivation ist also durchwegs gesorgt.

Motivierende Levelauswahl: Zu jedem Level wird farblich unterlegt die eigene Leistung hervorgehoben

Fazit

Ein grandioses Konzept, optisch ansprechend umgesetzt. Auch die Werbefinanzierung für die kostenlose Version geht in Ordnung, wenngleich der Einsatz von Videos wirklich zu weit geht. Daher bleibt einem ohnehin wenig anderes übrig, als zur werbefreien Premium-Version zu greifen, die für ihren Preis allerdings ruhig mehr Level verdient hätte. Für Tablets gibt’s übrigens eine ganz eigene Version.

 

 



 

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Bernhard Tischler   Redakteur

Nachdem er mit Entsetzen feststellen musste, dass er in einer Zeit lebte, in welcher es keinerlei Drachen mehr zu töten oder Jungfrauen zu erretten gab, entschloss sich Bernhard stattdessen den Kampf gegen grottige Games und faulige Apps anzutreten, welchen er von seinem Büro aus, einer quadratischen, mit weißem Schaumstoff verkleidetenen Zelle, nach wie vor mit unerschütterlichem Glauben an das Gute im Play Store führt.

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