Guerilla Bob

Thomas 17. Dezember 2012 0 Kommentar(e)
Guerilla Bob Androidmag.de 5 5 Sterne

Auf den Spuren von Fidel Castro und Saddam Hussein. (€ 2,27)


In Guerrilla Bob (sic!) muss man seinem Alter Ego über die Schulter schauen – und darf dabei auf Gegner ballern. Das Entwicklerteam hat sein Epos auf eine karibische Insel bzw. arabische Oase verlegt – und die Protagonisten erinnern verdächtig an Machthaber wie Fidel Castro und Saddam Hussein.

Durch im Spiel einsammelbare Geldpakete lässt sich im Laufe der Zeit ein beeindruckendes Waffenarsenal zusammenstellen. Das ist nicht nur optisch wichtig – da sich jede Waffe anders verhält, sollte man beim Kaufen und Upgraden in jedem Fall mitdenken.

Um seine stilecht in Form einer abbrennenden Zigarre dargestellten Lebensenergie zu verteidigen, darf man Horden von Gegner umnieten. Also nichts für Weicheier? Doch! Da das Spiel sich offensichtlich selbst nicht ernst nimmt, ist das an sich recht gewalttätige Konzept auch für eher zart besaitete Spieler amüsant.

Die stimmige Hintergrundmusik und die im Stil von „Super Mario Land“ gehaltene Grafik verdienen lobende Erwähnung – man fühlt sich in der Tat wie in einer Bananenrepublik.

Befinden sich zwei Telefone im gleichen WLAN, kann man das tropische Inselparadies auch im Doppelteam verteidigen. Dabei können sich die Spieler gegenseitig Erste Hilfe leisten, um länger zu überleben. Dass man Hinterhalte zu zweit viel leichter aufreiben kann, ergibt sich aus der Logik.

Die beiden Möchtegern-Diktatoren können ordentlich austeilen - Gegner, hinter die Palmen!

Die beiden Möchtegern-Diktatoren können ordentlich austeilen – Gegner, hinter die Palmen!

Fazit

Will man Guerrilla Bob mit wenigen Worten beschreiben, wäre „Gun Bros, richtig gemacht“ ideal. Es ist kaum möglich, sich der putzigen Spielwelt zu entziehen. Der via lokalem WiFi mögliche Multiplayermodus macht auch „ungeübten Spielern“ enorm viel Spaß.

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