Elements (Spiel der Woche)

Tam 10. Oktober 2012 1 Kommentar(e)
Elements (Spiel der Woche) Androidmag.de 3 3 Sterne

In Elements ist es deine Aufgabe, alle gleichen Elemente auf dem Spielfeld zusammenzufügen. (kostenlos)


Elements ist die Umsetzung eines uralten Spielkonzepts – der Autor hat damit schon in der grauen Urzeit der J2ME-Telefone die eine oder andere Stunde totgeschlagen.

Simple Spielidee

Dabei ist die Idee ganz einfach: Ein Spielbrett ist mit einigen „Element-Ziegeln“ belegt, die paarweise zusammengehören. Die Mission ist dann erfolgreich beendet, wenn alle Ziegel auf ihren „Partnern“ liegen – da das nicht von Anfang an der Fall ist, muss der Spieler durch Herumschieben einzelner Quader nachhelfen.

Leider ist das nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint: Stupst man einen Würfel in eine bestimmte Richtung, bewegt er sich in diese – und zwar so lange, bis ein anderer Gegenstand seine Fortbewegung stoppt. Der Reiz von Spielen wie Elements liegt darin, die einzelnen Quader so durch das sich verändernde Spielfeld zu bugsieren, dass am Ende alle am richtigen Platz ankommen.

Dabei sollte man mit Bedacht vorgehen. Nicht immer ist es sinnvoll, einen Quader sofort ins nahe liegende Ziel zu kicken – unter Umständen braucht man ihn nämlich als „Prellbock“ für einen weiter entfernten Kollegen.

Nervige Werbeeinblendungen

In Sachen Gameplay gibt es an Elements nichts zu bemängeln. Leider trifft das nicht auf die technische Umsetzung zu. Es gibt keine Kauf-Version von Elements im Play Store – trotzdem erscheinen Tonnen von Werbeanzeigen am Bildschirm. Der Gipfel der Frechheit ist aber, dass das Spiel sogar im nichtaktiven Zustand nervt: Es garniert die Statusleiste von Zeit zu Zeit mit nutzlosen Informationen.

In Anbetracht dieses Ärgernisses ignoriert man die schöne Grafik samt Soundeffekten schon mal – das bringt zwei Punkte Abzug.

Hier müssen die Feuer- und Wind-Pärchen vereint werden.

Hier müssen die Feuer- und Wind-Pärchen vereint werden.

Fazit

Elements ist absolut frei von Action – man hat also so viel Zeit zum Knobeln, wie man braucht. Wer an komplexen Rätseln Freude hat, soll das Spiel ausprobieren, da es völlig kostenlos ist. Unsere Wertung wäre besser ausgefallen, wenn nicht ständig Werbungen und Benachrichtigungen nerven würden – das muss nicht sein!

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit für Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verfügung.

 

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  • Sven

    und ihr traut euch für so ein Werbung-verseuchtes Spiel auch noch einen Artikel zu schreiben? Allein deswegen wäre das Spiel schon keinen Kommentar mehr wert

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