Zen Bound 2

8. November 2012 0 Kommentar(e)
Zen Bound 2 Androidmag.de 5 5 Sterne

Meditativer Denksport mit japanischem Flair. (€ 2,83)

Die Welt um uns herum ist schon hektisch genug, warum also beim Zeitvertreib mit Android-Games nicht mal abschalten? Bei den meisten Apps ist der Wunsch nach Entspannung fehl am Platz, da häufig Schnelligkeit entscheidend ist. Ganz anders bei Zen Bound 2, denn einen vorgegebenen Zeitrahmen gibt es hier nicht, stattdessen steht meditatives Seilwickeln auf dem Programm.

Wickeln was das Zeug hält

Die Grundmechanik von Zen Bound 2 ist simpel und skurril zugleich: Mit einem Stück Seil müssen Sie verschiedene 3D-Figuren so einwickeln, dass dieses Seil möglichst viel von der Oberfläche bedeckt. Eine Zeitvorgabe gibt es nicht, lediglich die Seillänge ist begrenzt. Als gelöst gilt eine Figur erst, wenn mindestens 70 Prozent der Fläche von eben dieser mit dem Seil umwickelt wurden. Extrapunkte gibt’s beim Erreichen von 85 beziehungsweise von 99 Prozent. Das Rotieren und Drehen der Figur funktioniert intuitiv, per Bewegungssensor lässt sich auch das Seil selbst neigen. Sie sollten aber ein gewisses Gefühl für dreidimensionale Wahrnehmung mitbringen, da Zen Bound 2 ansonsten eher frustiert als Spaß macht.

Grundsätzlich gilt: Je komplexer die Figur desto aufwändiger ist es, möglichst viel Fläche mit dem Seil zu bedecken.

Grundsätzlich gilt: Je komplexer die Figur, desto aufwändiger ist es, möglichst viel Fläche mit dem Seil zu bedecken.

Stimmig von Anfang bis Ende

Zen Bound 2 überzeugt aber nicht nur mit einer innovativen Spielidee, sondern auch mit seiner Präsentation. Allein im Level-Auswahlbildschirm steckt mehr Liebe zum Detail als in so manch anderem Android-Spiel insgesamt. Wunderschöne Lichteffekte, hochauflösende Texturen und eine überraschend realistische „Seil-Physik“ ergeben in Kombination mit der passenden Hintergrundmusik eine in sich unheimlich stimmige Atmosphäre.

Fazit

Das Grundkonzept von Zen Bound 2 ist Geschmackssache und dürfte nicht jedem schmecken. Wer sich aber auf das Spiel einlässt und Gefallen am Einwickeln verschiedener Figuren findet, wird mit einem einzigartigen Spielerlebnis belohnt.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
raphaelschoen

Raphael Schön   Chefredakteur

Raphael hat sein Hobby zum Beruf gemacht und schreibt über jene Themen, die ihn auch privat leidenschaftlich interessieren: Videospiele, Gadgets, Wirtschaft und Politik. Ein Glück, dass sich das alles als Chefredakteur beim Android Magazin gut unter einen Hut bringen lässt.

Facebook Profil Google+ Profil Xing Profil
Alle Artikel von Raphael Schön anzeigen

Kennst du schon unsere Magazine?

Alle Magazine anzeigen