Need for Speed Most Wanted (Spiel der Woche)

30. Januar 2013 1 Kommentar(e)
Need for Speed Most Wanted (Spiel der Woche) Androidmag.de 5 5 Sterne

Hochkarätiges Arcade-Rennspiel für Adrenalin-Junkies. (3,37 Euro)


Kaum ein Videospiel-Serie ist so bekannt wie Need for Speed – es gibt so gut wie keinen Spiele-Enthusiasten, der in seiner Jugend nicht viele Stunden mit diesen Games verbracht hat.

Schnell ins Ziel

Deine Aufgabe ist schnell erklärt: Verursache möglichst viel Ärger, um den Most Wanted-Status zu erhöhen! Da es sich hier um eine Rennsimulation handelt, sind vierrädrige Fahrzeuge das Mittel der Wahl.

Die Grafik von „Need for Speed: Most Wanted“ kann auch auf älteren Geräten überzeugen.

Die im Hauptmenü des Spiels auffindbare Karte zeigt dir Orte auf, die durch widerliche Ruhe auffallen. Nach einem Tipp auf einen derartigen Platz darfst du dein Fahrzeug aussuchen, und die wilde Jagd beginnt.
Obwohl NFS: Most Wanted einige Renn-Modi bietet, ist die grundlegende Aufgabe immer gleich: Das eigene Fahrzeug muss möglichst schnell (und mit möglichst wenig Schäden) ins Ziel gebracht werden. Als Extras stellt dir EA auch einen Nitro-Booster und ein Drift-Feature zur Verfügung – durch das geschickte Kombinieren dieser beiden Funktionen gelangst du noch schneller über die Ziellinie.
Als Zusatzärgernis warten auf manchen Strecken Ordnungshüter darauf, dir Ärger zu bereiten. Anders als in Grand Theft Auto ballern die Cops zwar nicht auf dich – da sie dir aber wie Kletten hinterherrasen und dein Fahrzeug rammen, sind sie trotzdem nervtötend. Besonders lästig sind Straßensperren, die nur durch großzügigen Einsatz des Nitros zu überwinden sind.

Wer ein Polizeiauto richtig trifft, befreit den Cop von seinen Leiden – und bekommt mehr Nitro.

Der Lohn des Ärgers

Need for Speed: Most Wanted unterscheidet sich von den meisten anderen mobilen Rennspielen dadurch, dass es ein detailliertes Schadensmodell mitbringt. Das bedeutet, dass Kollisionen mit Polizeiwägen oder anderen Gegenständen irgendwann zum Ausfall des eigenen Vehikels führen.
Trotzdem ist es oft sinnvoll, den einen oder anderen Cop zu rammen und auch mal ein Plakat umzufahren. Diese hoch asozialen Aktionen verleihen nämlich „SP-Punkte“, die den Erwerb weiterer fahrbarer Untersätze ermöglichen. Zum Bezahlen dieser Vehikel brauchst du außerdem noch Geld. Dieses erhältst du entweder durch das Gewinnen von Rennen oder durch optionale In-App-Käufe. Da das Spiel an sich schon viel kostet, ist das Erspielen größerer Beträge aber kein allzu lästiges Problem.

Im Laufe der Zeit schaltest du eine Vielzahl von mehr oder weniger exotischen Fahrzeugen frei.

Leider gibt es nicht allzu viele Tuning-Möglichkeiten. Die gekauften Fahrzeuge lassen sich umlackieren, was aber auf das Fahrverhalten keinen Einfluss hat – die amüsanten Upgrade-Spielereien anderer Titel suchst du hier vergeblich. Immerhin zahlt sich Driften und Springen aus: Wenn du eine gewisse Strecke gedriftet oder gesprungen bist, gibt es zusätzliche SP-Punkte.

Einige besonders seltene Vehikel sind nur für eine kurze Zeit erhältlich!

Schön und genügsam

Wir testeten Need for Speed: Most Wanted auf einem schon etwas betagten Galaxy SII. Trotz der nicht mehr taufrischen Hardware gab es keine Probleme mit Ruckeln, die Grafik des Spiels kommt beim Spieler – wie bei der Serie üblich – sehr gut an.
Auch zur Steuerung gibt es nur Gutes zu berichten. Die Fahrzeuge folgen den Befehlen präzise, sodass du dich aufs Fahren konzentrieren kannst – Kämpfe mit der Steuerung sind in diesem Titel nicht notwendig.
Leider ist das Hauptmenü alles andere als übersichtlich, was das Finden mancher Optionen unnötig erschwert.

Das Umfärben des Fahrzeugs verändert sein Aussehen, beeinflusst das Fahrverhalten aber nicht.

Fazit

In Summe ist Need for Speed: Most Wanted ein toll gemachtes Arcade-Autorennspiel. Wenn du auf schöne Grafik wert legst und das Interesse an größeren Tuning-Orgien nicht im Vordergrund steht, so ist der Titel für dich bestens geeignet. Angemerkt sei, dass das Spiel alles andere als preiswert ist. Aber trotz der günstigeren Alternativen anderer Entwickler fällt es uns nicht schwer, dem gut umgesetzten Arcade-Renner eine Must-have-Empfehlung auszustellen!

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raphaelschoen

Raphael Schön   Chefredakteur

Raphael hat sein Hobby zum Beruf gemacht und schreibt über jene Themen, die ihn auch privat leidenschaftlich interessieren: Videospiele, Gadgets, Wirtschaft und Politik. Ein Glück, dass sich das alles als Chefredakteur beim Android Magazin gut unter einen Hut bringen lässt.

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  • Ronny

    Hab das spiel in der EA-Weihnachtsaktion für 89 Cent :-) gekauft. Spiel ist der absolute Hammer. Super Grafik und 1a Steuerung. Lauft sehr flüssig auf meinem HTC One X. Ist allerdings kein Spiel für Tuning-Fans.

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