Ski the World (App der Woche)

12. Februar 2013 0 Kommentar(e)

Alle Skigebiete von 4 Vallees in der Schweiz bis zum Zwölferhorn in St. Gilgen in Österreich – und das sind immerhin an die 2.000, und nicht nur welche aus Österreich und der Schweiz (kostenlos).

Ski the World_main

Vor der Nutzung kommt die Registrierung, die aber in Windeseile erledigt ist. Allerdings ist diese optional und dient vor allem dazu, um sich auf mehreren Handys einloggen und auf die gespeicherten Favoriten zugreifen zu können. Es bleibt also dir überlassen, auf „Weiter ohne Login“ zu tippen – die Funktionalität ist ohne Registrierung in keiner Weise eingeschränkt. Wie auch immer, zu Beginn wirst du von den vielen Skigebieten beinahe erschlagen – von 4 Vallees bis zum Zwölferhorn scrollt man schon mal eine Weile. Gut dass es den Konfigurator gibt. Mit dessen Hilfe grenzt du die in Frage kommenden Skigebiete nach Belieben ein, etwa nach der Schwierigkeit oder nach der Schneehöhe. Du kannst aber auch die Länge der offenen Pisten oder das aktuelle Wetter als Entscheidungskriterium mit einbeziehen und schließlich die Entfernung des Skigebiets zu deinem aktuellen Standort. Wenn du das alles dann noch kombinierst, hast du die 2.000 Gebiete rasch auf die für dich wichtigsten reduziert.

Schneehöhen-Historie und 5-Tagesprognose

Nun macht das Scrollen wieder Spaß und du klickst ganz einfach auf einen Eintrag, wenn dir eine Region zusagt. Jetzt wird es erst so richtig informativ. Du erfährst alles Wichtige zu Pisten, Liften, Preisen und Saisonzeiten – und das alles bis ins letzte Detail. Eine Schneehöhen-Historie ist hier nicht die ausgefallenste Information, auch eine 5-Tages-Wetterprognose kannst du abrufen, sowohl für das Tal als auch für den Berg. Du willst wissen, wie viele blaue Pistenkilometer das ausgewählte Skigebiet aufweist? Kein Problem, auch die Länge der roten und schwarzen Pisten findest du hier – sogar in Diagrammform. Dass die Anzahl der Schlepplifte, der Sessellifte und Seilbahnen angeführt ist, ist ja wohl selbstverständlich. Und was ein Skipass für einen Tag oder auch ein paar Tage oder eine Woche kostet, willst du ja auch wissen – und natürlich auch was du für deine Kinder und deinen Vater berappen musst, der bereits zu den rüstigen Senioren zählt.

Nützliche Informationen zu Wetter Schneelage und Skiliften.

Nützliche Informationen zu Wetter Schneelage und Skiliften.

Pistenpläne und Webcams

Schließlich bietet die App noch die passende Unterkunft an und wartet darüber hinaus mit einem Pistenplan auf, in den du nach Belieben hineinzoomen kannst. Haben wir schon erwähnt, dass dich die App mit aktuellen Bildern von mehr als 3.500 Webcams direkt aus den Skigebieten versorgt? Schließlich möchtest du ja vor der Abfahrt in den Skiurlaub schon wissen, wie groß der Andrang vor den Liften ist, und ob die Sonne scheint oder Schnee fällt.

Als wäre das noch nicht genug der Funktionen, gibt es auch noch einen Newsbereich und eine Community-Funktion, wo du in den Beiträgen anderer Nutzern deren Meinung einholen kannst. Besonders praktisch: Mit Hilfe des Powder Alerts erfährst du als Erster, wenn es in deinen Lieblings-Skigebieten schneit und du mit Pulverschnee rechnen darfst. Auch die Favoritenfunktion soll nicht unerwähnt bleiben. In Verbindung mit der Registrierung kann sich jeder User seine eigenen Favoriten zusammenstellen und auch bei einem Umzug auf ein neues Handy wandern sie quasi automatisch mit.

Pistenpläne mit allen Liften und Abfahrten.

Pistenpläne mit allen Liften und Abfahrten.

Fazit

Unglaublich, wie informativ diese Apps ist, man sieht es dem kleinen Ding anfangs gar nicht an. Wer dann noch immer nicht das richtige Skigebiet findet, muss sich sportlich wohl oder übel aufs Fischen oder Schachspielen verlegen. Neben dem Informationsgehalt muss man aber auch der Benutzerführung großes Lob aussprechen. Die Entwicklerfirma TouriSpo , die auch das Webportal Skigebiete-Test.de betreibt, hat mit dieser App ganze Arbeit geleistet.

Video-Review

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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