Firefox OS offiziell vorgestellt

Tam 24. Februar 2013 2 Kommentar(e)

Mozilla versucht seit längerer Zeit, im Mobilmarkt Fuß zu fassen – das anfangs als Boot to Gecko vorgestellte Produkt war schon vor einem Jahr am Mobile World Congress zu sehen. Nun geht der erste österreichische Netzbetreiber an Bord.



T-Mobile Austria war schon zu Zeiten des iPhone sehr risikofreudig – da das Kultgerät mittlerweile bei jedem Anbieter en Masse verfügbar ist, braucht die Truppe einen neuen “Zinger”, der die Kunden über den stellenweise fragwürdigen Kundenservice hinwegtäuscht. Als neuen Hit scheint FireFox OS auserkoren zu sein.

Mozilla FireFox OS wurde vor einem Jahr am MWC vorgestellt - damals lief das System auf einem Galaxy SII (Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.)

Mozilla FireFox OS wurde vor einem Jahr am MWC vorgestellt – damals lief das System auf einem Galaxy SII (Bildquelle: Tamoggemon Holding k.s.)

Da die offizielle Vorstellung des Systems schon heute erfolgt, vermeldet der Pressesprecher von T-Mobile gegenüber dem Standard folgendes:

…T-Mobile Österreich (wird) Handys voraussichtlich mit dem neuen Betriebssystem anbieten. Allerdings steht der Verkaufstermin noch nicht fest …

Firefox OS unterscheidet sich von anderen Handysystemen insofern, als das gesamte GUI ausschliesslich in HTML5 realisiert wird. Dieses schon mit webOS nur wenig erfolgreiche Konzept ist auch als Basis von TiZen vorgesehen – ob es sich diesmal durchsetzen kann, steht noch in den Sternen.

Denkt ihr, dass eine reine HTML5-Plattform Chancen im Markt hat?

Quelle: Der Standard

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit für Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verfügung.

 

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2 Kommentare »

  1. Phil Cookiebrain 24. Februar 2013 at 21:34 - Reply

    Zur heutigen Zeit wird es Schwer. Es ist noch nicht alles so Ausgereift wie es für HTML-5 sein müsste. Daher dauert es wohl noch bis es wirklich tauglich ist für jeder man.

  2. Michel 25. Februar 2013 at 09:47 - Reply

    Wenn Ubuntu das hält, dass es bisher verspricht, dann könnte ich mir eine Nischendasein vorstellen. Firefox wirkt dagegen wie eine Androidoberfläche für Kindertablets oder Seniorenhandies. Es macht irgendwie einen verspielten Eindruck, der bei Geschäftskunden oder Leuten, die Wert auf ein stylisches Look and Feel Wert legen, nicht viel Anklang finden wird…

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