Intel stellt Atom Dual Core-Prozessor mit LTE vor

25. Februar 2013 0 Kommentar(e)

Gleichzeitig mit dem Motorola Razr i hat Intel letztes Jahr den Atom-Prozessor vorgestellt. Der Nachfolger, ein Atom Dual Core soll jetzt der Konkurrenz einheizen.

Bisher sind die Intel-Prozessoren wenig bis gar nicht beachtet worden. Grund dafür ist, dass nVidia und Qualcomm ja schon seit langem die Prozessoren-Schiene dominieren und kaum Marktanteile abgeben. Intel hat sich an dieser Stelle etwas einfallen lassen und die aus dem PC-Sektor beliebte Marke Atom weiterentwickelt. Nun sollen die Chips auch in Smarpthones für viel Leistung sorgen und dabei wenig Strom verbrauchen.

Intel bringt die nächste Generation der Atom-Prozessoren. (BQ: Intel)

Intel bringt die nächste Generation der Atom-Prozessoren. (BQ: Intel)

Die Chips werden in einer 32nm Architektur gefertigt und verfügen über eine Taktfrequenz von 2,0 GHZ, 1,6 GHz bzw. 1,2 GHz. Sehr positiv auffallend ist neben der kleinen Fertigung auch noch das sogenannte Hyper-Threading. Damit kann der Chip, bei Bedarf, die Anzahl der Kerne verdoppeln, sprich aus dem Dual-Core wird ein Quad-Core. Dadurch spart der Atom viel Akku, kann aber bei Bedarf auch genügend Leistung aus dem Ärmel schütteln. Damit der Prozessor auch eingesetzt werden kann, unterstützt dieser eine Auflösung von 1900 x 1200 Pixeln, Android 4.2 sowie HSPA+. Natürlich haben die Entwickler auch dafür gesorgt, dass der neueste Mobilfunkstandard LTE unterstützt wird.

Angeblich sollen Mitte 2013 diverse Android- bzw. Windows 8-Tablets mit dem Prozessor ausgestattet werden. Acer, ASUS, HP, Lenovo, LG sowie Samsung seien derzeit in den Gesprächen mit Intel und werden diverse Geräte auf den Markt bringen.

Quelle: AndroidCentral

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Thomas Lumesberger   Redakteur

Als begeisterter Gamer und Technikfan hat er natürlich besondere Freude daran täglich über die neuesten News aus dem Android-Bereich zu lesen und euch darüber zu berichten. Auch bei den Apps versucht er sich immer die Spiele vor den anderen Redakteuren zu sichern.

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