Runbo X5: Smartphone und Walkie Talkie in einem Gerät

16. Januar 2013 9 Kommentar(e)

Im Rahmen der CES wurden nicht nur Sony Xperia Z und Co. vorgestellt, auch Hersteller von Nischenprodukten haben die Messe genutzt, um für ihre Produkte zu werben. Darunter fällt auch das Runbo X5.

Mit einem Dual Core Cortex A9-Chip, der mit einem GHz taktet, 1 GB RAM, 4 GB Speicher, microSD-Slot und einem 4,3 Zoll großen Display ausgestattet, ist das Gerät ein typisches Mittelklasse-Smartphone. Weiters verfügt es über einen extrem lauten Lautsprecher, einer 8 MP Kamera hinten, 0,3 MP Kamera vorne, einen Laserpointer sowie einen 3.800 mAh starken Akku. Außerdem kann man in das Gerät zwei SIM-Karten einlegen. Die eigentliche Besonderheit des Runbo X5 ist aber ein integriertes Walkie-Talkie mit einer Reichweite von rund 10 km.

Von Links nach Rechts: X3, X5 und X1. (Foto: engadget)

Von Links nach Rechts: X3, X5 und X1. (Foto: engadget)

Das X5 hat auch noch zwei kleine Brüder, die sich sowohl in der Hardware als auch in den Funktionen unterscheiden. Während das X5 gänzlich via Touchscreen gesteuert wird, besitzt das X3 eine QWERTY-Tastatur und das X1 eine herkömmliche Handy-Tastatur. Auch Prozessor und Arbeitsspeicher sind gegenüber dem X5 kleiner und schwächer. Eines haben die Geräte allerdings gemeinsam: Sie verfügen alle über ein Walkie-Talkie-Modul.

Was haltet ihr von den Runbo-Geräten?

Quelle: Engadget

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Thomas Lumesberger   Redakteur

Als begeisterter Gamer und Technikfan hat er natürlich besondere Freude daran täglich über die neuesten News aus dem Android-Bereich zu lesen und euch darüber zu berichten. Auch bei den Apps versucht er sich immer die Spiele vor den anderen Redakteuren zu sichern.

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  • Daniel

    Wo kriegt man die?

  • thomas

    viele einsatzorganisationen und sicherheitsdienste werden, wenn der preis passt, ganz sicher Interesse haben.

    • Philipp Gürth

      wage ich aus Erfahrung zu bezweifeln, zumindest in DE . Einsatzorganisationen nutzen BOS und das ist gut so, bei den Funkgeräten kann man Akkus tauschen, alle haben die gleichen Frequenzen etc. Sicherheitsdienste nehmen PMR Funken, smartphones skalieren preislich nicht und mit so einem akku haben Sie verloren

  • Andre

    Klingt gut. Mir wäre als ob es sowas schon mal gegeben hätte, Mobiltelefone mit Walkie-Talkie-Funktion. Grundsätzlich sehe ich solche Telefone vor allem im Geschäftsbereich als sinnvoll an, zum Beispiel auf Baustellen oder in größeren Firmengebäuden. Natürlich müsste die gesamte Belegschaft dann damit ausgestattet werden um die WalkieTalkie Funktion auch wirklich ausnutzen zu können. Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch ob die Telefone über Verschlüsselungen verfügen etc. und ob sie untereinander, also zwischen den einzelnen Modellen, kompatibel sind.
    Vielleicht bekommt man ja nochmal ein ordentliches HandOn oder einen ausführlichen Test zu diesen Handys.

  • Klaus

    Zu beachten ist, dass die Geräte in Europa sicherlich keine Zulassung haben. Es handelt sich hiermit immerhin um ein Handy mit einem eingebauten Funkgerät und Funkgeräte brauchen eine Zulassung. Aber auch wenn die Geräte eine Zulassung hätten (was sie sicherlich nicht haben), darf man nicht einfach auf irgendwelchen Frequenzen senden. Da kann man sich nämlich richtig schön strafbar machen dabei.

    • s

      warum strafbar

  • Freddy

    Also diese Geräte werden in einem Bereich Arbeiten wo sie zulässig Senden dürfen in Deutschland ! Jedermannfunk Anwendung, der UHF-Frequenzbereich 446,000–446,100 MHz zugeteilt ist ! Diese Telefone Im “Walkie-Talkie”-Modus arbeiteten die Geräte nach Angaben des Herstellers im Frequenzbereich 400-470 MHz, auf besonderen Kundenwunsch auch im Bereich 350-370 MHz. CTCSS ist vorhanden! Also keine Probleme für diese Geräte eine Zulassung zu bekommen ! weil sie für den zugelassenen Bereich eingestellt werden können !

    • Engineer

      Es reicht nicht aus, wenn die Geräte „für den zulässigen Bereich eingestellt werden können“. Ohne eine speziell für das Gerät und die Funkanwendung gültige Zulassung (die nicht vorliegt) bleibt der Sendebetrieb gesetzeswidrig.

  • Andi

    Hallo Fans,

    ich finde die Idee der Geräte super, sowas habe ich mir schon immer mal gewünscht, aber die Anmerkung vom Klaus ist völlig richtig: Funkgeräte jeglicher Art brauchen in Deutschland eine Zulassung und diese kann nur erteilt werden, wenn das Gerät die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland einhält. Das ist jedoch nur der Fall, wenn der Hersteller das Gerät so ausliefert, daß es die Spezifikationen der PMR- und/oder LPD-Bereiche einhält (Frequenzen, Hub, Sendeleistung – nur um die wichtigsten Parameter zu nennen). Bei dem angegebenen Frequenzbereich ist das definitiv nicht der Fall, da dieser über die zugelassenen Frequenzen hinausgeht, die bloße Einstellbarkeit zulässiger Frequenzen ist hier nicht ausreichend. Für mich ist das lizenzrechtlich kein Problem, da ich im Besitz einer Amateurfunklizenz bin und damit Geräte im Amateurfunkbereich ohne eine Zulassung betreiben darf, sofern ich die Bestimmungen einhalte, aber jeder andere kann mit diesem Gerät ernsthafte Probleme bekommen. Auch wenn das Gerät ins Ausland mitgenommen wird, dann müssen dort die im jeweiligen Land geltenden nationalen Bestimungen eingehalten werden und die können im Funkbereich deutlich von den deutschen Bestimmungen abweichen – auch in der EU!

    Fazit: eine supergeniale Idee für alle lizensierten Funkamateure, für alle anderen ein Problem, wenn der Hersteller hier keine Lösung anbietet.

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