Studie: Spiele benötigen immer mehr Speicherplatz

Tam 19. Oktober 2012 2 Kommentar(e)

Als der Autor dieser Zeilen seine Karriere im Mobilcomputerbereich begann, galten 8 MB als geräumig. Nein, nicht 8MB RAM – Handhelds wie der Palm IIIc stopften RAM und Benutzerdaten in diese Speichermenge. Moore’s Gesetz macht vor Handys nicht Halt – insbesondere Spiele werden immer größer.


Der Branchennewsdienst MBB berichtet nun von einer Studie von ABI Research. Sie besagt, dass Spiele für Android mittlerweile im Durchschnitt 40MB groß sind – der Trend geht zu immer dickeren Titeln. Zum Vergleich: im März war das Durchschnitts-Spiel nur rund 13MB groß.

Die Grafik von Dead Trigger ist optisch durchaus auf der Höhe der Zeit.

Aufwändige Grafik – hier Dead Trigger für Android – erfordert viel Speicherplatz!

Auch wenn es keine direkte Korrelation zwischen Codegröße und Kosten gibt, folgt der Trend aus der Logik. Desto komplexer die Spiele für Handcomputer werden, desto teurer ist auch ihre Entwicklung. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo kleinere Softwarehäuser nicht mehr mithalten können – seht ihr das anders?

Quelle: MBB

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit für Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verfügung.

 

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  • Richard

    Ich würde sagen dass nicht unbedingt die beste Grafik ein Spiel spannend machen sondern der Spielspaß, so gefällt mir beispielsweise Angry Birds und Cut the Rope viel besser als Asphalt 7, obwohl die Grafik des Rennspieles natürlich viel aufwändiger gestaltet ist.

  • ich

    Dafür braucht man eine Studie? Um zu wissen dass Spiele immer größer werden reicht es mal die Augen aufzumachen und das Gehirn einzuschalten.

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