LG AKA: das erste Smartphone mit Augen

Hartmut 12. November 2014 0 Kommentar(e)

Das „LG AKA“ ist laut seinem Hersteller das weltweit erste Smartphone „mit Charakter“: Bewegliche Augen sollen für eine stärkere emotionale Bindung des Anwenders an das Gerät sorgen.



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Die beweglichen Augen des Smartphones LG AKA sollen bewirken, dass das Gerät dem Anwender stärker ans Herz wächst. (Foto: LG Electronics)

Die beweglichen Augen des Smartphones LG AKA sollen bewirken, dass das Gerät dem Anwender stärker ans Herz wächst. (Foto: LG Electronics)

LG Electronics bringt ein neues Smartphone auf den Markt, das stärker als andere Geräte die Gefühle des Benutzers ansprechen soll: Das „LG AKA“ kommt mit einer Schutzhülle daher, die das obere Viertel des Bildschirms unbedeckt lässt. In diesem Bildschirmbereich zeigt das Smartphone animierte Augen an, die „eine breite Palette von Emotionen“ signalisieren können.

Die Augen verändern sich beispielsweise, wenn der Anwender die Hand vor dem Bildschirm bewegt, wenn er das Smartphones schüttelt oder wenn er einen Kopfhörer anschließt. Auch der Ladezustand des Akkus lässt sich am Aussehen der Augen ablesen. (Zieht der Anwender die Schutzhülle etwas herunter, so bekommt er die eingetroffenen Benachrichtigungen zu Gesicht.)

Dadurch wird das Smartphone quasi in ein Tamagotchi verwandelt, ein Spielzeug, das den Eindruck eines elektronischen Lebewesens erwecken soll. Das LG AKA ist in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich voneinander durch die Farbe der Schutzhülle und durch den Charakter des digitalen Lebewesens unterscheiden: das rosafarbene Smartphone trägt den Namen Yoyo, die blauen, weißen und gelben Modelle heißen Soul, Wooky und Eggy.

5-Zoll-Bildschirm,  Android 4.4

Von den nüchterneren technischen Daten her handelt es sich bei dem LG AKA um ein Mittelklasse-Smartphone: Der Bildschirm hat eine Diagonale von 5 Zoll. Die rückseitige Kamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixeln, die Vorderseitenkamera eine Auflösung von 2,1 Megapixeln. Der Arbeitsspeicher ist 1,5 GByte groß, der Massenspeicher umfasst 16 GByte und lässt sich durch  MicroSD-Karten ergänzen. Als Antrieb dient ein Vierkernprozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 GHz. Der Akku hat eine Kapazität von 2,10 mAh – und lässt sich austauschen. Als Betriebssystem kommt die Android-Version 4.4 zum Einsatz.

In Südkorea ist das LG AKA für umgerechnet 365 Euro erhältlich. Über die Verfügbarkeit in anderen Ländern ist noch nichts bekannt. Den Atem sollte man hierzulande vermutlich nicht anhalten. Das Konzept des Smartphones scheint sich doch eher am asiatischen Geschmack zu orientieren.

Aller Voraussicht nach wird das verspielte Smartphone LG AKA nur in Südkorea erhältlich sein. (Foto: LG Electronics)

Aller Voraussicht nach wird das verspielte Smartphone LG AKA nur in Südkorea erhältlich sein. (Foto: LG Electronics)

Quelle: LG Electronics

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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