Yotaphone: Smartphone mit Touch- und zusätzlichem E-Ink-Display

16. Dezember 2012 0 Kommentar(e)

Das ist neu: ein Smartphone, das nur mehr aus Display besteht, vorne wie hinten: Der russische Internetdienstanbieter Yota, der in Russland im Jahr 2010 die LTE-Technologie einführte, zeichnet für dieses mobile Novum verantwortlich.


Vorgestellt wird das Yotaphone offiziell Ende Februar am MWC 2013, es sind aber bereits alle Spezifikationen bekannt. Als Prozessor werkelt eine Qualcomm Snapdragon MSM 8960 Dual Core CPU mit 1.5 GHz. Beide Display sind 4,3 Zoll groß und das Handy wird neben 3G auch über LTE verfügen. Die Kamera soll 12 MP haben und der Akku 2.100 mAh. Angetrieben wird das 140 Gramm schwere Smartphone softwareseitig von Android 4.2.

Das Yotaphone kommt mit einem LCD-Touch-Display vorne und mit einem E-Ink-Display hinten. (Foto: Yota)

Jederzeit informationsbereit

Das E-Ink-Display auf der Rückseite ist sinnvoll zur Anzeige von wichtigen Informationen wie Wetter, Kalender, Aktienkurse, E-Mails, Tweets etc. – ohne dass das Smartphone entsperrt werden muss. Was du sehen willst, bestimmst du selbst. Und durch den Einsatz der schwarz-weißen E-Ink-Technologie (ähnlich dem Kindle), ist der Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert. Nur wenn das Bild verändert wird, wird Strom verbraucht.

Yota arbeitet seit mehr als zwei Jahren an dem Gerät. Das erste Modell wurde dem damaligen russischen Präsident Dmitri Medwedew im September 2010 gezeigt. Vorgestern wurde es nun offiziell angekündigt. Das YotaPhone soll laut Pressemitteilung in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres verfügbar sein. Details erfahren Interessierte auf dem Mobile World Congress in Barcelona, der vom 25. bis 28. Februar 2013 stattfinden wird.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Geschäftsführer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spaß, dass er dafür sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft natürlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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