ASUS PadFone 2

Tam 28. November 2012 7 Kommentar(e)
ASUS PadFone 2 Androidmag.de 4 4 Sterne

Sync-freie Kombination

aus Smartphone und Tablet

Das PadFone 2 besticht durch die automatische Synchronisation zwischen Tablet und Smartphone. Dem großartigen Telefon steht ein mittelmäßiges Dock zur Seite – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. 

Das Herzstück des PadFone 2 bildet ein leistungsfähiges Smartphone, welches mit einer Dockingstation in ein Tablet verwandelt werden kann. Wir haben den ungewöhnlichen Hybrid aus Smartphone und Tablet getestet!

Das ASUS PadFone 2 ist etwas für dich, wenn du…
… ein Tablet brauchst, das sich perfekt mit deinem Smartphone synchronisiert.

Das ASUS PadFone 2 ist nichts für dich, wenn du…
… dein Tablet auch ohne eingestecktes Handy verwenden oder mit Freunden teilen möchtest.

Die Idee von Asus ist geradezu genial: anstatt Smartphone und Tablet vollwertig auszustatten, ist der Tablet-Teil der Konstruktion als „dumb terminal“ ausgelegt. Wenn du den großen Bildschirm verwendest, musst du das dazugehörende Smartphone vorher in eine am Rücken des Geräts befindliche Abdeckung versenken.
Dadurch ersparst du dir den Aufwand für Synchronisation und Aktivierung. Da die Berechnung nach wie vor am Handy stattfindet, sind die dort befindlichen Daten automatisch auch am großen Bildschirm ansprechbar.

Vom Telefon …

Wer das Padfone 2 in der Hand hält, gibt es nur mehr ungern her – die Verarbeitung ist Asus wunderbar gelungen. Das schlanke Aluminiumgehäuse wirkt edel und die gerippte Rückwand sorgt dafür, dass das Gerät selbst bei verschwitzten Händen nicht zu Boden fällt.
Beim Bildschirm setzt Asus nach wie vor auf traditionelle LCD-Technologie. Die Auflösung von 720p ist mehr als ausreichend, Kontrast und Helligkeit sind phänomenal. Auch beim Prozessor zeigt sich der Hersteller mehr als großzügig – die mit 1,5 GHz arbeitende Vierkern-CPU basiert auf der neuesten Chipgeneration von Qualcomm und bietet enorme Rechenleistung. Beim internen Speicher haben europäische Kunden die Wahl zwischen 32 und 64 GB. Die 16 GB-Version ist nur in Taiwan im Handel. Von Bedeutung ist, dass der interne Speicher nicht durch MicroSD-Karten erweiterbar ist – der Slot dafür fehlt.
Die Kamera arbeitet mit einer Auflösung von 13 Megapixeln und die Linse hat eine sehr hohe Lichtempfindlichkeit (Blendenzahl f 2.4). Im Bereich der Bildqualität gibt es keinerlei Anlass zur Klage – wir waren in unserem Test durchweg begeistert. Ärgerlich ist, dass Asus das Austauschen der Batterie dem hauseigenen Reparaturservice vorbehält. Die Rückwand ist zwar entfernbar, der Akkumulator selbst ist aber mit einer Klebefolie gesichert. Das bedeutet auf gut Deutsch, dass das Tauschen der mit 2140 mAh durchaus großzügig bemessenen Batterie zum Garantieverlust führt.

Beim Einschieben des Telefons in sein Dock reibt der Bildschirm an der Gehäusewand – das könnte irgendwann Kratzer verursachen.

… und seinem Dock

Der Tablet-Teil wird von Asus als Padfone Station bezeichnet. Auf der Rückseite findet sich ein Schacht, der das Smartphone aufnimmt. Beim Einschieben reibt der Bildschirm an der Rückwand des Tablets, was unter Umständen zu Kratzern führen kann. Nach dem Andocken schaltet die Kombination automatisch auf den großen Bildschirm um. Seine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln wirkt aufgrund der hohen Diagonale nicht allzu scharf – allerdings bieten diesbezüglich nur das Nexus 10 und das iPad mehr.
Geradezu genial ist hingegen die Zusammenarbeit zwischen den beiden Akkumulatoren. Wenn Sie das Tablet an eine MicroUSB-Wallwart hängen, so lädt sich zuerst nur der Energiespeicher des Telefons auf. Erst wenn dieser einen ausreichenden Ladestand erreicht hat, folgt die Dockingstation – auf diese Weise stellt Asus sicher, dass das Smartphone immer betriebsbereit bleibt.
Zu beachten ist, dass die Grafikperformance im Dock um rund 30% schlechter ist. Zum Spielen von performanceintensiven Titeln ist es also empfehlenswert, das Telefon in die Hand zu nehmen.

Fazit

Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Das PadFone 2 erspart seinem Besitzer jeglichen Aufwand mit der Datensynchronisation. Leider fordert das seinen Preis – wenn du mit dem Handy unterwegs bist, ist das Tablet für die daheim gebliebene Freundin völlig nutzlos.
Wer sich aber mit dem Konzept anfreunden kann, hat bis auf die nicht mehr ganz zeitgemäße Auflösung des Tablet-Bildschirms und das Fehlen eines Steckplatzes für microSD-Speicherkarten keinerlei Probleme zu befürchten. Die Verarbeitung ist sauber, die Performance hervorragend. Gäbe es zu diesem Bundle noch ein Tastatur-Dock, wäre das Paket ein unbedingtes Must-have. Aber auch so ist das PadFone 2 ein faszinierendes Konzept, das im täglichen Einsatz viel Freude macht.

Grenzgeniale Kombination aus

Smartphone und Tablet

  • Sehr elegant und gut verarbeitetes Gehäuse
  • Geniale Integration zwischen Tablet und Smartphone
  • Akku nicht wechselbar, kein microSD-Slot
  • LCD-Auflösung der Station nicht mehr zeitgemäß
Aktueller Preis auf Amazon:
Price Not Found
 
Android
4.0
4,7"
1280x720
Gewicht
135 g
13 MP
1.3 MP
Kamera
32 GB
GB
Speicher
2 GB
RAM
4x
1.5 GHz
CPU



OK USB OK HDMI OK GPS OK HSPA+ OK NFC OK WLAN (b,g,n) OK Bluetooth 4.0
Abmessungen: : 137,9x68,9x9 (in mm - Höhe x Breite x Tiefe)

Display: 4 Sterne
Speed: 4 Sterne
Akku: 4 Sterne
Verarbeitung: 5 Sterne
Ausstattung: 4 Sterne
Design: 4 Sterne
Haptik: 4 Sterne
Kamera: 4 Sterne
Leistung:
20082
 
Grafik:
668
 
Browser:
1945
 
Akku:
455
 
Max. 46151
Max. 2352
Max. 3349
Max. 625
Gesamtwertung: 34/40
 

Gerätevergleich Rang 22

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna befasst sich seit dem Jahr 2004 mit der Entwicklung und Anwendung von Handcomputern. Er steht unter tamhan@tamoggemon.com jederzeit für Fragen, Trainings und Vortragsanfragen zur Verfügung.

 

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  • MaD

    Danke für den lange herbeigesehnten Testbericht des Padfones!!!
    Klasse Test & PF2! =D

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000134938339 Fluw Alleip

    “wenn du mit dem Handy unterwegs bist, ist das Tablet für die daheim gebliebene Freundin völlig nutzlos.” Wer lässt denn die Freundin ans Tablet? Außerdem: Wie wäre es mal mit der Erwähnung von Gesprächsqualität und LTE? Da habe ich leider schon wesentlich ausführlichere Testberichte gelesen.

  • lumpi

    mich würde es auch interesieren ob man, wie beim Vorgänger mit eingesetztem Handy auch mit dem Stift ersatz des Vorgängers Telefonieren kann und ob die Tastatur daran past. sonst wird der umstig ja wieder sehr Teuer!!!!

    • Micha Ols

      Die Tastatur passt nicht. Der Stift müsste aber funktionieren.

  • Micha Ols

    Ihr schreibt: “Beim Bildschirm setzt Asus nach wie vor auf traditionelle LCD-Technologie.”
    Mitnichten! Es ist ein IPS+ Display von SHARP mit brandneuer IGZO Technologie. Es ist noch vor dem Sharp Aquos Smartphone das erste Gerät mit einem IGZO Display.
    Die Technologie ist Stromsparender als übliche in IPS Displays verwendete Technologien.
    Außerdem passt das “Nach wie vor” nicht, da beim ersten PAdfone ein OLED Display im Telefon-Teil eingesetzt wurde.

  • lumpi

    Du schreibst die Tastatur nicht, besteht durch Anschlüsse überhaupt die möglichkeit eine vom Hersteller eventuell entwickelte Tastatur anzuschließen?

  • just^me

    Leider ein relativ oberflächlicher Bericht… Beispiel? 50 GB Cloudspeicher von Asus sind für zwei Jahre kostenlos dabei.

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